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Lehrwesen - Ausbildung
Der Weg zur DSV-Skilehrkraft
Die Tätigkeit als Skilehrer ist eine große Herausforderung, die viel Freude bereitet. Um festzustellen, ob die notwendigen persönlichen und körperlichen Fähigkeiten vorhanden sind, ist eine vereinsinterne Beratung und Sichtung sinnvoll.
Alle Ausbildungsstufen sind auf die Rahmenrichtlinien des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) abgestimmt. Somit werden die entsprechenden breiten-sportlichen Trainerlizenzen erworben. Die im Folgenden dargestellte Struktur gilt für alle Disziplinen, die im Schnee ausgebildet werden.
- DSV-Grundstufe (Trainer-C Breitensport)
- DSV-Instructor (Trainer-B Breitensport)
- DSV-Skilehrer (Trainer-A Breitensport)
DSV-Grundstufe (Trainer-C Breitensport)
Die erste Lizenzstufe qualifiziert für die Schulung von Anfängern und Fortgeschrittenen in der jeweiligen Disziplin. Die Ausbildung ist in drei Lehrgänge aufgeteilt:
Theorielehrgang = Sportartübergreifende Basisqualifizierung ohne Prüfung. Dieser Lehrgang wird vom Landessportbund Bremen angeboten und durchgeführt. Siehe hierzu unter "Hinweise".
Praxislehrgang = Sportartspezifischer Theorie- und Praxislehrgang ohne Prüfung. Hier werden die grundlegenden Kenntnisse und Fertigkeiten für die Aufgaben im Wintersportverein vermittelt.
Schneelehrgang = Disziplinspezifischer Ausbildungs- und Prüfungslehrgang. Nach intensiver Schulung werden die Aspiranten in den Bereichen Theorie, Lehreignung und Praxis geprüft und bewertet.
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Persönliches Wissen und Können
Die Anforderungen, der angestrebten Tätigkeit sind sehr vielfältig und anspruchsvoll. Damit insbesondere der Praxislehrgang erfolgreich absolviert werden kann, sollten die theoretischen Grundlagen und die Terminologie der jeweiligen Disziplin präsent sein. Eine gute körperliche Fitness ist Grundvoraussetzung für die Erreichung der praktischen Ziele. Das jeweilige Sportgerät sollte auf allen Pisten und bei jeder Gelände-, Wetter- und Schneesituation sicher beherrscht werden. Technik und Tempo sollten situationsgerecht angepasst werden können.
Unterrichtsmaterialien
Für die Unterrichtsvorbereitung und das Aneignen der theoretischen Grundlagen wird ein konzentriertes Heimstudium empfohlen. Für die jeweiligen Disziplinen sind die aktuellen Lehrpläne maßgeblich, die über den Buchhandel oder über www.ski-online.de bezogen werden können. Die folgenden Titel sind nur dort erhältlich:
- DSV Lehrbriefe Heft 5, DSV, Planegg 2008
- DSV Technik- und Methodikfaden, DSV, Planegg 2004
- DSV Unterrichtstipps für Skilehrer und Übungsleiter, DSV, Planegg 2002
Zulassungsvoraussetzungen
- Vollendung des 16. Lebensjahres
- Nachweis eines Erste-Hilfe-Lehrgangs (min. 8 Doppelstd, nicht älter als 2 Jahre)
- Mitgliedschaft in einem Verein, der einem Landesskiverband angehört
Ausbildungsverlauf
Es ist anzustreben, alle Ausbildungsteile in einer Saison zu absolvieren. Die Lehrgänge können aber auch in zwei aufeinander folgenden Jahren besucht werden. Theorie- und Praxislehrgang müssen vor dem Schneelehrgang besucht werden.
Anerkennung von Ausbildungsteilen und Prüfungen
Einzelne Ausbildungsteile können, wenn die Inhalte und Umfänge entsprechend sind, anerkannt werden. Entsprechende Anträge sind vor dem Besuch der jeweiligen Lehrgänge zusammen mit plausiblen Dokumentationen einzureichen.
Curricula, Prüfungen
Die Abläufe und Inhalte der Lehrgänge und Prüfungen werden durch den DSV geregelt. Die jeweils gültigen Unterlagen können unter www.ski-online.de eingesehen werden bw. bestellt werden.
DSV-Instructor (Trainer-B Breitensport)
Die 2. Ausbildungsstufe (Trainer-B Breitensport) wird als Instructor bezeichnet. Wer sein Wissen und Können im Anfänger-/Fortgeschrittenenunterricht gefestigt hat, kann den nächsten Ausbildungs- und Prüfungslehrgang besuchen. Eingangsvoraussetzungen sind eine gültige Grundstufenlizenz, die Vollendung des 17. Lebensjahres und der Nachweis an einem Erste-Hilfe-Kurs (8 Doppelstunden, nicht alter als 2 Jahre). Instructoren werden befähigt und sicht berechtigt, Unterricht für alle Könnensstufen durchzuführen.
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DSV-Skilehrer (Trainer-A Breitensport)
Dies ist die höchste Ausbildungsstufe im DSV. Wer sich dieser Herausforderung stell, sollte das notwendige Talent, hervorragendes Können und eine gute Portion Trainingsfleiß mitbringen. Die notwendigen Ausbildungslehrgänge werden zentral durch den DSV organisiert und durchgeführt. Nach einer entsprechenden Sichtung erfolgt die Meldung durch den zuständigen Landesverband an den DSV. Der LSVB und seine Mitgliedsvereine übernehmen die inhaltliche und technische Vorbereitung im Rahmen der Nachwuchsförderung des Lehrwesens.
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