Willkommen beim Landesskiverband Bremen
Wir über uns Sportarten Lehrwesen Wettkampf Reisen
 
Wir über uns  
 
  • Home  
  •  
     
     

    60 Jahre Landesskiverband Bremen


    60 aktive Skisport-Jahre feiert in dieser Wintersaison der Landesskiverband Bremen mit seinen 10 Vereinen und deren ca. 5000 Mitgliedern. Von kleinen Anfängen im Jahr 1949 bis heute hat sich unser Bremer Skiverband kontinuierlich weiterentwickelt, gab seinen Vereinen immer trendige Impulse und genießt hohes Ansehen bei der Ski- und Snowboard-Übungsleiter-/Lehrer Ausbildung sowie auch im Wettkampfsport innerhalb des Deutschen Skiverbandes.


    Vor 60 Jahren, im Sommer 1949, fand sich in Bremen eine kleine Gruppe von Skiverrückten den Landesskiverband Bremen zu gründen, hervorgegangen aus dem bis dahin 27 Jahre jungen Verein Bremer-Ski Club und dem Alpenverein Sektion Bremen. Zunächst sollten durch den Zusammenschluss auf Landes- bzw. Bundesebene (LSB und DSV) mehr Zuschüsse dem kläglichen Etat des Skiverbandes zugeführt werden, damit Ausbildungen von Übungsleitern möglich wurden.

    Federführend war der damalige 1. Vorsitzende Heinrich Schlüter, der dem LSV-Bremen bis 1964 angehörte. Sein Verdienst war die Grundsteinlegung der heute noch verfolgten Ziele. Der LSV-Bremen versteht sich als Dachorganisation der in Bremen und Umgebung ansässigen Skivereine oder Vereine die über eine Skiabteilung verfügen und ist in erster Linie Bindeglied zwischen Deutschem Skiverband und Verein, z.B. für die Aus- und Fortbildung des Lehrwesens, Förderung des alpinen Rennlaufs, Organisation von Ski- und Snowboard Sportveranstaltungen und Trainings-maßnahmen u.s.w.

    Nun wäre es sicher zuviel, alle Vorsitzende und Referenten zu erwähnen, die sich um den Verband verdient gemacht haben, deshalb nur wenige Namen die entscheidende Impulse für Bremens Skiläufer gaben.

    Gern erinnern sich Organisatoren und Teilnehmer an die 60er zurück, Übungsleiter- und Renntrainingskurse auf dem Reißeck in Österreich oder auch die legenderen Morzine-Fahrten sind noch auf alten Zelluloidstreifen zu bewundern. Gleichzeitig entwickelte sich auch der Tourismus in die Skigebiete der Alpen. Dr. Fritz Tröbs als 1. Vorsitzender bis 1978 und Heinz Sosna brachten alle Vereine unter einen Hut. Das Fahrtenprogramm des LSV-Bremen war geboren. Fortan machte man gemeinsame Sache bei der Ausschreibung der Skireisen.

    Hieraus entwickelten sich auch die Skisaison Eröffnungsreisen des Verbandes. Lehrwesen und Tourismus, eine gelungene Synthese, die mit Carsten Schierenbeck als Referent für das Lehrwesen Erfolg brachte. Nicht zu vergessen die Ziele der Buß- und Bettag-Woche: Tignes, St.Moritz, Zermatt, Val Thorens, Sölden, Hintertux, Pitztal, und der Stubaier Gletscher, bei denen mehrere Hundert Übungsleiter und Skilehrer aus- und fortgebildet wurden, Ski-anfänger zu Könnern wurden.

    Danach ging das Lehrwesen unter Frank Peters und Kai Hoffmann eigene Wege. Bei Lehrgängen für Ski- und Snowboardlehrer, die erst Anfang Dezember auf dem Stubaier Gletscher stattfanden und später im Februar an wechselnden Orten, waren kaum noch Skitouristen dabei. Das soll sich zum sechzigsten Geburtstag des Landesskiverband ändern, denn in dieser Saison werden die Aus- und- Fortbildungslehrgänge in den Herbstferien auf dem Stubaitaler Gletscher wieder vor der eigentlichen Schneesaison stattfinden.

    Unter dem Vorsitz von Günter Recknagel entstand 1983 ein Verbandslogo, welches heute noch als Erkennungszeichen verwendet wird. Die Eintragung ins Vereinsregister wird perfekt. Die 90er werden von der Amtszeit Jürgen Barthe geprägt. Seine Vorliebe galt dem Skilanglauf und damit verbunden "Jugend trainiert für Olympia", der Skilauf an Schulen. Nachfolger York Golinski verwirklichte eine neue Satzung für den Verband, wechselte 2003 in die zweite Reihe und überließ Holger Kühnel vom SC Bremerhaven das Verbandssteuer.

    Immer offene Ohren für Neues, gelang es Kühnel Nordic Walking- Trainer ausbilden zu lassen und den trendigen Gesundheitssport in den Vereinen zu integrieren. Aber auch schlägt sein Herz für den alpinen Rennlauf und das Ausbildungswesen.

    Die ersten Titelkämpfe im alpinen Skilauf hatten 1965 die Wiege in St.Andreasberg / Harz. Am tief verschneiten Matthias Schmidt Berg freute sich Wolfgang Biller über den ersten Landestitel im Riesenslalom. Fortan genoss unter Leitung des damaligen Sportwarts Jörg Patzwall der alpine Rennsport die richtige Förderung. In Folge trafen sich die sportlichsten Skifahrer zum gezielten Training, jährlich wiederkehrenden Meisterschaften und auch auf norddeutscher Ebene gelangen mehrere Meistertitel.

    Im Jahr 1978 übernahm Hans-Jürgen Böschen das Sportressort. Die Wettkämpfe der 80ziger freuten sich im Harz neuer Beliebtheit. Teilnehmerzahlen von 150 Rennläufern waren keine Seltenheit. Bedingt durch drei schneelose Winter im Harz, entschloss sich der Verband 1993 erstmals die Meisterschaften in den Alpen durchzuführen. Die Zugspitze war Ziel von 1993 bis 1995. Schwindende Teilnehmerzahlen konnten dadurch aufgehalten werden, ja sogar mit den Skirennen in Steinach/Tirol ab 1996 als DSV-Punkterennen sogar noch übertroffen werden. Auch Snowboard Rennen und alternative Wettkämpfe wie Indoor Cup's und ab letzter Saison Ski-Cross gehören nun seit Jahren zu den sportlichen Hightlights.

    Neben den vorher genannten Schwerpunkten steht besonders die Förderung der Jugend im Vordergrund. Mit Angeboten wie Snowboard, Big Foot, Carving- Training, "Zwergen-Cup" bieten die Vereine des Verbandes speziell für den Nachwuchs Trainingsfahrten in die Alpen und dem Harz an.

    "Wenn Bremen wie andere Bundesländer, Winterferien im Februar oder März hätte, könnten wir die Attraktivität unserer Angebote sicher noch steigern", weiß der amtierende 1. Vorsitzende Holger Kühnel zu berichten.

    Aus gebogenen Holzlatten und Lederstiefeln entwickelten sich hochmoderne Wintersportgeräte aus Kunststoff. Die Rasanz der Materialentwicklung und Fahrtechnik ist mit kaum einer anderen Sportart zu vergleichen. Der aktive Vorstand des Landesskiverband Bremen nimmt die Trends und Impulse auf um für seine Vereine ein aktiver Vorreiter zu sein.

    Einmal im Jahr erscheint das Saisonheft des LSV-Bremen, das möglichst allen Mitgliedern der Vereine, ja auch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird. Darin stellt der Skiverband seine Events, Termine und Lehrgänge vor. Der Landesskiverband Bremen verzichtet auf eine zentrale Jubiläumsaktion in Bremen. Gefeiert wird während der Sportevents der Bremer in den Alpen: Den Auftakt der Veranstaltungen im Jubiläumsjahr macht die Aus- und Fortbildungswoche des Lehrwesens für Skifahrer und Snowboarder vom 10. bis 16. Oktober nach Neustift / Stubaital, an der aber auch eifrig für Skirennen trainiert wird und wieder Freizeit-Wintersportler teilnehmen können. Eine Jubel-Hüttensause und das Jubiläumsrennen um den "Bremer Ski-Pott" runden das Programm ab. Es folgt das 39. "Bremen Ski Open" Event vom 13. bis 22. November nach Zermatt, um im Banne des Matterhorns traditionell den ersten Schnee und neues Material zu testen. Mit Life Bands und Disco soll auch hier eifrig gefeiert werden. Vom 29.bis 31. Januar 2010 dann der sportliche Höhepunkt, das LSVB-Schneefestival, mit den alpinen Bremer Ski- und Snowboard Meisterschaften in Steinach / Tirol. Dort finden mit einer After- Race- Party die Jubiläums Events des Landesskiverband Bremen ihren Abschluss.

    Hans-Jürgen Böschen, Sportwart alpin

     
       
     
    Landesskiverband Bremen e.V. Pestalozzistraße 55 - 27568 Bremerhaven E-Mail: info(at)andesskiverband-bremen.de